Jeden Samstag frische Pilze!
Hinter der „Pilz Manufaktur“ stehen zwei Menschen mit viel Erfahrung und Mut zur Veränderung:
Isabella Köhler kommt aus dem medizinisch-therapeutischen Bereich, Thomas Huber aus der IT-Servicelogistik. Nach vielen Jahren in ihren Berufen haben sie sich entschieden, einen neuen Weg einzuschlagen – mit einer nachhaltigen, regionalen Pilzzucht.
Ihre Vision: hochwertige, unverarbeitete Lebensmittel aus der Region, produziert unter optimalen Bedingungen in innovativen second-use Seecontainern. Da sich in Wien kein geeigneter Standort fand, wird in Kooperation mit Aurum Fungi im Tullnerfeld produziert – mit viel Leidenschaft und Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft.
Als Neo-Landwirte möchten Isabella & Thomas einen Beitrag zu einer gesunden, regionalen Ernährung leisten.
„Kein Pilz ist zu klein, um nicht auch ein Glückspilz zu sein.“
Die Pilze der „Pilz Manufaktur“
Igelstachelbart (Hericium erinaceus) – „Der Wächter der Nerven“
Ein außergewöhnlicher Vital- und Speisepilz mit schneeweißen, herabhängenden Stacheln:
Geschmacklich erinnert er viele Feinschmecker an Hummer oder Krustentiere, mit feiner Süße und zarter, saftiger Textur. Perfekt gebraten, als „Lions Mane Steak“ oder als kreative fleischlose Alternative.
Shiitake (Lentinula edodes) – König der Pilze
Ein echtes Kraftpaket aus der Natur und eine Umami-Bombe in der Küche. Sein intensiv würziger, leicht rauchiger Geschmack macht ihn zu einem Favoriten in asiatischen und europäischen Gerichten. Ideal zum Anbraten, für Suppen oder aromatische Saucen.
Pioppino (Samthaube) – Kurzüberblick
Herkunft & Lebensraum
Der Pioppino Pioppino stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Südostasien. Er wächst bevorzugt auf Laubbäumen – besonders auf Pappeln („pioppo“ = italienisch für Pappel). In Mitteleuropa findet man ihn von Frühling bis Spätherbst.
Gesundheit & Nährstoffe
Der Pilz ist:
- kalorienarm und nahezu fettfrei
- reich an Proteinen und Ballaststoffen
- gute Quelle für Vitamin B, Vitamin D sowie Kalium, Eisen und Selen
Besonders interessant sind seine bioaktiven Stoffe:
- Ageritin → wird auf mögliche antivirale und tumorhemmende Wirkung untersucht
- Beta-Glucane → können das Immunsystem unterstützen
- Antioxidantien → wirken entzündungshemmend und schützen Zellen
Kulinarisches Profil
Der Pioppino hat:
- ein nussig-waldiges Aroma, ähnlich Steinpilzen oder Esskastanien
- eine leicht pfeffrige Note
- feste, knackige Stiele, die beim Kochen kaum Wasser verlieren
Ideal für:
- Pasta
- Risotto
- Antipasti
- scharf angebraten zu Fleisch- oder Wildgerichten
Besonderheit
Seine Enzyme können Schadstoffe und Farbstoffe abbauen, weshalb der Pilz auch in der Umweltforschung interessant ist.
Website:
https://www.pilzmanufaktur.wien